Jede Tischtennis-Mannschaft kennt die Szene. Zwanzig Minuten vor dem Punktspiel, in der Kabine, zwischen Einspielen und Aufstellung: Einer hat gegen die Nummer drei der Gegner schon dreimal gespielt und weiß genau, dass die Rückhand-Noppe nur unter Druck kippt. Er erzählt es. Der andere nickt. Am Tisch ist die Hälfte davon wieder weg.

Es liegt nicht daran, dass niemand Notizen macht. Es liegt daran, dass Notizen bisher nirgendwo hin konnten. Ein Foto vom Notizbuch ist unlesbar, eine Sprachnachricht hört keiner zu Ende, und die App des einen ist auf dem Handy des anderen nicht installiert.

Genau dafür gibt es jetzt den Gegner-Steckbrief in TT Playbook Player: Aus jedem Gegnerprofil wird mit zwei Tippern eine Karte, die du verschicken kannst — als Bild in die Mannschaftsgruppe oder als PDF in die Mail.

Ein Knopf im Gegnerprofil, mehr braucht es nicht

Du musst nichts zusammensuchen und nichts abtippen. Der Steckbrief entsteht aus dem Gegnerprofil, das ohnehin schon in der App steht — Verein, Mannschaft, TTR, Händigkeit, Griffhaltung, Spielsystem, das Material bis zur Belagfarbe, dazu die Stärken- und Schwächen-Tags und deine Notizen.

Im Gegnerprofil steht ein zweiter Knopf unter „Match vorbereiten”: Steckbrief teilen. Ein Tipper, und du bist in der Auswahl.

Gegnerprofil in TT Playbook Player mit den Knöpfen Match vorbereiten und Steckbrief teilen
Im Gegnerprofil, direkt unter der Match-Vorbereitung: Steckbrief teilen.

Du entscheidest jedes Mal neu, was mitgeht

Die Seite heißt „Was soll mitgehen?” und meint das wörtlich. Drei Schalter, darunter eine Vorschau, die sich sofort mitverändert:

  • Stärken & Schwächen — die strukturierten Merkmale aus dem Profil. Voreingestellt an.
  • Notizen — deine eigenen Einschätzungen, wörtlich, so wie du sie geschrieben hast. Voreingestellt aus.
  • Deine Bilanz — dein Ergebnis gegen ihn. Voreingestellt aus, denn es sagt etwas über eure Spiele, nicht über seine Spielstärke.

Stammdaten, Spielweise und Material sind immer dabei — sie sind das, was jeder in der Halle ohnehin sehen kann.

Wichtig ist der zweite Teil des Satzes bei den Notizen: Der Schalter merkt sich nichts. Beim nächsten Steckbrief steht er wieder auf aus. Freitext über eine andere Person soll eine bewusste Einzelentscheidung bleiben und keine Voreinstellung, die man irgendwann vergisst.

Auswahlseite Was soll mitgehen mit drei Schaltern für Stärken und Schwächen, Notizen und Bilanz sowie Live-Vorschau
Drei Schalter, darunter läuft die Vorschau sofort mit. Notizen und Bilanz stehen bewusst auf aus.

Als Bild oder PDF — eine Karte, die jeder lesen kann

Was am Ende herauskommt, ist bewusst eine Karte und kein Dossier: großer Name oben, darunter Stammdaten, Spielweise, Material, Stärken und Schwächen in klaren Abschnitten. Immer hell — auch wenn deine App im Dunkelmodus läuft. Das Blatt soll auf jedem Bildschirm funktionieren und auf Papier genauso.

Dann entscheidest du: Als Bild teilen landet im Teilen-Menü deines Handys und geht von dort in WhatsApp, Signal oder die Mannschaftsgruppe. Als PDF teilen gibt dir eine Seite, die in jede Mail passt.

Der Empfänger braucht weder App noch Konto. Er bekommt ein Bild oder ein PDF wie jedes andere auch.

Unten stehen das Datum und tt-playbook.de. Sonst nichts — kein Absender, kein Name, keine Kennung.

Fertiger Steckbrief als helle Karte mit Stammdaten, Spielweise, Material, Stärken und Schwächen sowie den Knöpfen Als Bild teilen und Als PDF teilen
Das fertige Blatt — hell, klar gegliedert, mit tt-playbook.de und Datum in der Fußzeile.

Was auf deinem Gerät bleibt

Der Steckbrief ist eine Datei — kein Konto, kein Pool, keine Datenbank. Zwei Dinge sind deshalb fest eingebaut:

  • Nichts wird hochgeladen. Kein Server, kein Link, keine Kopie bei uns. Die Datei entsteht auf deinem Gerät und geht direkt ins Teilen-Menü.
  • Fotos und Videos gehen nie mit. Nicht als Option, nicht als Schalter — sie bleiben bei dir.

Unser Rat, und er steht auch in der App: Teile mit Leuten, die du kennst, und das, was du im Wettkampf selbst gesehen hast.

Die Tischtennis-App gibt es für iPhone und Android:

Für wen das gebaut ist

  • Mannschaftsführer, die vor dem Punktspiel die Aufstellung planen und wissen wollen, wer gegen wen die besseren Karten hat.
  • Teams mit gemischter Erfahrung — der Routinier gibt sein Wissen an den Jugendlichen weiter, ohne es dreimal erzählen zu müssen.
  • Trainer, die ihre Spieler auf konkrete Gegner vorbereiten.
  • Spieler in mehreren Mannschaften, die dasselbe Feld zweimal im Jahr sehen.

Ob die App insgesamt zu deiner Spielweise passt, klärt Für wen ist TT Playbook gemacht.

Neue Preise, größerer Gratis-Tarif

Der Steckbrief gehört zu Pro. Und weil das der passende Moment ist, es zu sagen: Pro kostet ab sofort die Hälfte.

4,90 € im Monat oder 39 € im Jahr — vorher waren es 9,90 € und 99 €. Der Grund ist einfach: Der alte Preis passte nicht zu einer App, die man ein paar Mal die Woche in der Halle benutzt. Lieber ein Preis, über den niemand lange nachdenken muss.

Gleichzeitig ist der kostenlose Tarif deutlich größer geworden. Er war vorher zu eng — fünf Gegner und zwanzig Matches reichen für ein paar Wochen, nicht für eine Saison. Und wer eine App nach drei Wochen zur Seite legt, kommt nicht wieder. Jetzt gilt:

  • 20 Gegnerprofile statt 5
  • 100 Matches statt 20
  • Die erste Auswertung der Statistik, Bilanz & Form, ist für alle offen. Nicht als Vorschau mit Schloss, sondern vollständig.
  • Die Match-Vorbereitung lässt sich bei drei verschiedenen Gegnern ausprobieren. Einen Gegner, den du einmal geöffnet hast, kannst du danach beliebig oft wieder aufrufen.

Das reicht für eine ganze Halbserie. Wer danach mehr will, weiß dann auch, wofür — alle Grenzen und Funktionen stehen auf der Seite zur Player-App.

Die Tischtennis-App für iPhone und Android

Der Steckbrief ist Teil des aktuellen Updates. Wenn du die App schon hast, kommt es über den üblichen Weg — und die App weist dich beim nächsten Start darauf hin.

Wenn du noch nicht dabei bist: Anlegen, ein paar Gegner erfassen, und beim nächsten Punktspiel schaust du nicht in die Kabine, sondern aufs Handy.

Warum es nicht reicht, einfach mehr zu trainieren, steht in Warum hartes Training dich nicht automatisch weiterbringt.